
Schwimmbäder werden allgemein als Basiseinrichtungen betrachtet. Seltsamerweise fehlt es oft an tiefgreifendem Wissen über die Nutzer dieser Schwimmbäder und deren Einstellung zu diesen Einrichtungen. Zufriedenheitsumfragen unter Gästen sind in der Regel vorhersehbar. Das Risiko sozial erwünschter Antworten ist hoch, was zu einem falschen Erwartungsmanagement führen kann. Darüber hinaus ist es viel interessanter, potenzielle Besucher nach ihren Gründen zu befragen, warum sie das Schwimmbad nicht besuchen. Aus diesem Grund haben das Netwerk Lokaal Sportbeleid und sein niederländisches Pendant, die Vereniging Sport en Gemeente (VSG), vor zwei Jahren die Kräfte gebündelt, zusammen mit LMR-LMOV, der Universität Gent und dem niederländischen Forschungszentrum, dem Mulier Instituut. Ziel dieser Zusammenarbeit war es, einen Forschungsplan zu erstellen, der die Branche voranbringt, unter Berücksichtigung verschiedener Schwerpunkte auf beiden Seiten der Grenze. Der Forschungsbericht liegt inzwischen vor und zeigt eine Fülle relevanter politischer Informationen, die dazu beitragen können, die Nutzung von Schwimmbädern zu fördern und die Erfahrungen der Gäste zu verbessern. Charlotte Hoedemaekers vom Netwerk Lokaal Sportbeleid und Herman Rijsdijk von der VSG werden in dieser Sitzung die wichtigsten Ergebnisse erörtern, was dies für die Schwimmbadbranche in beiden Ländern bedeutet und wie wir voneinander lernen können.
Charlotte Hoedemaekers (Netzwerk Lokale Sportpolitik) und Herman Rijsdijk (Vereinigung Sport und Gemeinden)
Diese Wissenssession findet um 10:00 Uhr und um 13:00 Uhr im Kennisdome #1 statt.
Diese Session ist Teil des SchwimmbadBranche Tages. Weitere Informationen finden Sie unter zwembadbranche.be/dag
