Eine flämische Weltneuheit: Das Start-up Swimwise präsentiert Lösungen für den Mangel an Schwimmbädern für Schulen und lokale Schwimmer. Und das ohne Subventionen oder staatliche Unterstützung.
Die Zahl der Kinder, die nicht schwimmen können, steigt alarmierend an, und Schulen finden immer weniger Lösungen für dieses Problem. Die Wartelisten für private Schwimmkurse sind endlos, und die hohen Kosten für den Bustransport zu Schwimmbädern machen Schwimmunterricht für viele unerschwinglich. Swimwise präsentiert seine Weltneuheit und stellt stolz seine mobilen Schwimmbecken Swimcube und Swimclad vor.


Eine nachhaltige Lösung für den Schwimmunterricht
Immer mehr öffentliche Schwimmbäder schließen ihre Türen, sodass Schulen keinen Zugang mehr zu Schwimmanlagen haben. Aufgrund der steigenden Kosten für den Bustransport und der Beschränkungen durch die Höchstgrenze für die Rechnungsbeträge sind Schulen manchmal gezwungen, den Schwimmunterricht zu streichen. Die Folgen sind offensichtlich: Kinder haben weniger Möglichkeiten, schwimmen zu lernen, während Ertrinken nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen bei kleinen Kindern ist.
Swimwise präsentiert eine Weltneuheit und führt eine flexible und erschwingliche Lösung ein: eine Kombination aus einer großen, versetzbaren Schwimmhalle (Swimclad) und einer mobilen Variante für Schulen (Swimcube).
Schwimmen nach der Schule: Unterricht und Entspannung für Jung und Alt
Die innovativen, mobilen Schwimmbecken bieten nicht nur eine Lösung für den Schwimmunterricht in Schulen, sondern schaffen auch neue Schwimmmöglichkeiten außerhalb der Unterrichtszeiten. Kinder und Erwachsene können dort Schwimmunterricht nehmen oder frei schwimmen, während der Swimclad außerdem Platz für Wassersportarten wie Aquabike und Aquagym bietet. Dadurch wird das Schwimmen nicht nur zugänglicher, sondern auch vielseitiger für die gesamte Gemeinschaft.
Wie funktioniert es?
- Mobile Schwimmhalle Swimclad: Gemeindenkönnen zusammenarbeiten, um dieses große mobile Schwimmbad einzusetzen und zu finanzieren. So können kleinere Städte und Gemeinden ihren Einwohnern wieder Schwimmmöglichkeiten bieten.
- Mobiler Schwimmbad-Anhänger Swimcube: Einmobiles Schwimmbad, das direkt zu den Schulen kommt und Kindern die Möglichkeit bietet, auf flexible und leicht zugängliche Weise Schwimmunterricht zu nehmen, ohne weite Wege zurücklegen zu müssen.
Dieser flexible Ansatz senkt die Hemmschwelle für Kinder, schwimmen zu lernen, und sorgt dafür, dass Schwimmunterricht bezahlbar und zugänglich bleibt. Die außerschulischen Schwimmkurse für Jung und Alt bringen das Schwimmbad wieder näher an die lokale Gemeinschaft heran, sodass die Einwohner wieder von zugänglichen und bezahlbaren Schwimmmöglichkeiten in ihrer eigenen Nachbarschaft profitieren können.
Eine clevere Ergänzung zum Schwimmbaddekret
Das Schwimmbaddekret hat das Ziel, überall in Flandern Schwimmbäder zu bauen, was Swimwise nur begrüßen kann. Aber trotz der begrenzten Subventionen, die lokale Behörden dafür erhalten können, bleibt der Bau eines Schwimmbads für viele eine zu hohe Kosten- und Risikolast. Ein durchschnittliches Sportschwimmbad ohne Schnickschnack kostet den Steuerzahler schnell 1 Million Euro pro Jahr, und das über einen Zeitraum von mindestens 30 Jahren. Eine Subvention von 150.000 Euro pro Jahr ist zwar willkommen, aber dennoch bleibt die verbleibende finanzielle Belastung oft zu groß und unverantwortlich. In diesem Fall bietet Swimwise eine deutlich kostengünstigere, nachhaltige und schnell lieferbare Lösung. Aber auch für Gemeinden und Städte mit eigenem Schwimmbad ist die Innovation von Swimwise interessant; zahlreiche Gemeinden und Städte haben bereits Kontakt aufgenommen, weil sie noch zu wenig Kapazitäten haben oder weil der Bustransport zum Schwimmbad nach wie vor ein großes Problem darstellt. Ein mobiles Becken als Ergänzung zum festen Schwimmbadgebäude kann somit eine zusätzliche Möglichkeit für Schulschwimmen oder private Schwimmkurse bieten.
Realisiert ohne staatliche Unterstützung oder Subventionen
Derzeit kann das ehrgeizige Projekt von Swimwise nicht auf staatliche Unterstützung oder Subventionen zählen. Die gesamte Entwicklung und Produktion erfolgte daher aus eigenen Mitteln. Das flämische Schwimmbaddekret sieht nur Subventionen für feste Gebäude vor, berücksichtigt jedoch keine Innovationen dieser Art. Dennoch wurde das Projekt bereits in der Sportkommission der flämischen Regierung diskutiert, wo einige Abgeordnete den Sportminister fragten, ob es nicht doch Möglichkeiten gäbe, eine Unterstützung in Betracht zu ziehen. Leider war der Minister zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausreichend informiert. Wir hoffen natürlich, sowohl den Sportminister als auch den Bildungsminister bald an einem der vielen Standorte begrüßen zu dürfen, an denen Swimwise seine Schwimmbäder aufstellen wird, um sie von dem enormen Mehrwert zu überzeugen, den mobile Schwimmbäder für Schulkinder und sportliche Schwimmer bieten können.
Weitere Informationen finden Sie unter www.swimwise.be.
